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Hauptseite : Heavy Metal

Kane Roberts - The New Normal Verfasst am: 30.01.2019 - Autor: MarioDruckansichtweiterempfehlen
Bild: Kane Roberts - The New Normal  
Kane Roberts - The New Normal

Besetzung:

Vocals / E-Gitarre - Kane Roberts
diverse Künstler 
CD Check:

In den Achtziger verhalf Kane Roberts der Karriere von ALICE COOPER wieder auf die Sprünge.

Mit seiner wie ein Maschinengewehr designten Gitarre spielte er die Alben „Constrictor“ und „Raise Your Fist And Yell“ ein, bevor er sich 1987 seiner Solokarriere zuwandte. Mit dem Album „Saints And Sinners“ warf 1991 den Hit „Does Anybody Really Fall In Love Anymore“, bei dem er sich von seinem Rambo-Image löste, was zur Konsequenz hatte, dass er sich fast komplett aus dem Musikbusiness zurück zog, programmierte Computerspiele und veröffentlichte dann und wann ein Soloalben, das letzte mit dem Titel „Unsung Radio“, ist inzwischen sieben Jahre auf dem Markt, wobei die Frage aufkommt, was Kane Roberts mit seinem neuem Album „The New Normal“ dem Käufer suggerieren will?

Bei den Musikern und Bands der Heavy Metal Szene scheint es neuerdings normal, dass man den ersten Track eines Albums ruhig beginnt, statt früher auf der ersten Nummer los zu krachen wie z.B Motörhead.
Ich persönlich kenne dies eher von proggigen Konzeptwerken, wobei Kane Roberts aber versucht gleich den ersten Track „King Of The World“ in eine Powerballade zu wandeln, die durchaus auf den Spuren seines größten Erfolgs wandelt. Wären da nicht die elektronischen Einlagen, welche das Stück etwas zerrissen wirken lassen. So ganz rund läuft der Motor hier nicht und das setzt sich in den folgenden Tracks der CD fort. Eine Linie sucht man vergebens.

Schon auf Track 2 im Anschluss geht es mit „Wonderful“ mitten in die Grungewelt, die ja seinerzeit ebenjenem Genre, das Roberts bediente, den Garaus machte. Düster und beschwerlich schleppt sich die Nummer, die teils merkwürdigen Wendungen nehmen zusätzlichen Fluss. Der kommt auch bei „Who We Are“ nicht zurück, dafür vermengt er zumindest das Balladenfach mit Neunzigerattitüde und von der Atmosphäre her lässt an ALICE IN CHAINS denken.

In „Above & Beyond“, wobei sich der Refrain hier rockig-knallig zu steigern weiß, lässt auf Besserung hoffen, trotzdem bekommt Kane Roberts nicht die Kurve zu seinem Style den man erwartet. Von der Melodieführung erinnert das ein wenig an TOTO mit Steve Lukather als Frontmann, was man auch von „The Lion´s Share“ behaupten könnte. Die Nummer kommt aber sehr ruhig daher und dürfte alten Fans des Mannes mit am besten munden. Und natürlich „Forever Out Of Place“, ein noch klarerer Querverweis an frühere Zeiten mit weitem Chorus.

„Leave Me In The Dark“, der deutlich hörbar düsterer ausfällt und die Elektronik prominent einsetzt. „Leave this World Behind“ geht in eine ähnliche Richtung, flirrende Soundscapes zu Beginn schreien nach der Pionierzeit des Genres, doch später wird die Rockseite härtetechnisch weit mehr beansprucht. Das klingt fast schon wie moderner Metal aus der FIVE FINGER DEATH PUNCH Liga.
Noch eine drauf setzt KANE ROBERTS mit „Beginning Of The End“, in welchem er sogar seinen alten Mentor für ein paar Gastvocals vor das Mikrofon zerren konnte!
Als wäre das nicht genug steuert Alissa White-Gluz sowohl klare als auch gutturale Gesänge bei, hatte ich die Überfrachtung schon erwähnt? Hier gibt es bisschen zu viel Stimmenallerlei in einem vergleichsweise simplen Stück.

Stücke ist nämlich genau das Thema!

Denn auf „The New Normal“ bleibt vieles Stückwerk, durchaus starke Elemente wollen sich nicht mit anderen verbinden. Auch hier muss die Frage gestellt werden, ob das heute normal sei, denn „The Coop“ war in den Siebzigern weitaus eklektischer und dennoch fand sich immer ein roter Faden. Die Soli in den Stücken wirken irgendwie wie Fremdkörper, dass sie wie melodisches SLAYER-Geschranze klingen, was sich fast grotesk anhört.
Ob die wechselnden Mitmusiker, die hier auf dieses CD am Werk sind, die Problematik mitbedingen, kann ich nur schwerlich abschätzen. Die Liste kann sich allerdings sehen lassen, neben den erwähnten greift Nita Strauss in die sechs Saiten, John 5 und Kip Winger in die vierer Variante. Als Keyboarder war unter anderem Paul Taylor, der Bandkollege von Letzterem dabei, und ein paar Drumtracks stammen von Ken Mary, der mit Kane Roberts zusammen bei Herrn Cooper spielte. 





Tracks und weitere Informationen:

TRACKLIST
01. King Of The World
02. Wonderful
03. Beginning Of The End
04. Who We Are
05. Forever Out Of Place
06. Leave This World Behind
07. The Lion’s Share
08. Leave Me In The Dark
09. Above & Beyond
10. Wrong

Spielzeit: 41:58 min

Label: Frontiers Records
Veröffentlichungstermin: 25.01.2019

 
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